22. Mai, Eröffnung der Kulturtage Rheingauviertel-Hollerborn

Ausstellung "Edle Tropfen", Der WeinLänder (Rüdesheimerstraße 21.)

Im Rahmen der Fotoausstellung "Edle Tropfen" im WeinLänder begrüßte die Orstbeiratsvorsteherin Angelika Kopp Ehrengäste und Neugierige. Beim entspannten Opening der "1. Kulturtage im OBR-Gebiet Rheingauviertel-Hollerborn" trafen sich unter anderem die Organisatoren des "Europaviertelfestes". Auf ein gutes Gelingen des Festivals hoffen auch die drei Arbeitskreismitglieder des OBR  Dr. Helmut Arnold, Peter Riedle und Gabriele Kammerer.

30. Mai,  "Mord im Rheingauviertel", WeinLänder, Rüdesheimerstraße 21

Das Krimiautoren-Kombinat "Dostojewskis Erben" aus der Villa Clementine war mit einem Leseabend im Rheingauviertel zu Gast. Moderiert wurde das Programm aus zwei Vortragsteilen und einer Publikumsdiskussion munter und eloquent von Alexander Pfeiffer. Selbst ebenfalls Verfasser von mörderischen Büchern nahm er seine Kollegen "ins Kreuzverhör". Von Eva Lirot erfuhr man nicht nur, dass sie in Limburg wohnt, ihr Künstlername aus verdrehten Buchstaben eines berühmten französischen Philosophen besteht, sondern auch dass sie selbst sich als "chaotische" Schreiberin betrachtet, die bis zu zwei Jahr an einem Buch arbeitet. Die zierliche Blondine las aus ihrem Frankfurt-Krimi "Eiskalte Ekstase" eine definitiv blutrünstige Passage zu einem Mord vor laufender Internetkamera. Der "passionerte Darmstädter" Michael Kibler gab einen Kurztext zum besten, der in der Villa Clementine spielte. Als Wiesbadener Krimistipendiat kannte er die Location ganz genau. Unterhaltsamer und ironischer Stil machten das Zuhören trotz ebenfalls recht blutiger Ereignisse zu einem amüsanten Vergnügen. Anders als Lirot outete sich Kibler als planerischer Schreibtyp. Bei der Publikumsfrage nach den fachlichen Hintergründen, gaben alle drei Autoren die Auskunft, dass speziell heutzutage ohne Informationen durch Fachleuten und der Polizei gar nichts geht in Sachen Krimi. Wegen Wikipedia und der vielen CSI-Fernsehsendungen sei der Anspruch der Leser nach überprüfbaren Fakten sehr hoch. Im gut gefüllten WeinLänder gingen entsprechend an den gut gefüllten Tischen auch nach der Lesung die Gespräche der Gäste noch bis tief in die Nacht.

Für den Büchertisch sorgte ErLesen aus der Kleiststraße. Einige Bände gingen als sofortige Bettlektüre über den Tresen. Natürlichmit persönlicher Widmung!

 

1. Juni Tag der offenen Tür, Grüne Insel und "Platero"

Die Albrecht-Dürer-Schule lud zum "Tag der offenen Tür" und zum Schülerfest in die Lahnstraße. Bei warmem Sommerwetter gab es einen Flohmarkt, Sportaktionen, Würstchen wurden gegrillt, ein Film über die Schule wurde gezeigt und an Stellwänden wurden Schulthemen dokumentiert. Gabriele Kammer vom OBR Rheigauviertel-Hollerborn ließ sich zu den zwei von dieser Schule gewonnenen "Leonardos" von der Wiesbaden Stiftung informieren.

Beim "Internationalen Spielefest" von Casa e.V. herrschte auf dem Gartengrundstück "Grüne Insel" (Im Rad) heitere Picknickstimmung. Dosen werfen, Gummitwist und auch Spiele wie Topf schlagen sorgten für Freizeitspaß. Ein Büffet sorgte für kulinarische Angebote.

Entspannte Atmosphäre herrschte bei der Theater-Premiere im Mehrzwecksaal der "Friedrich-von-Schiller-Schule" (Europaviertel). Halvor Boller rezitierte den andalusischen Kurz-Epos "Platero und ich" auf Deutsch. Cameron Nelson begleitete die lyrische Geschichte um die Freundschaft zwischen einem Dichter und seinem Esel an der Gitarre. Die Turnhalle erwies sich bei strahlendem Sonnenuntergang als veritabler Bühnenort. Nachdem keine hundert Meter weiter Tage zuvor die Holzhandlung Blum abgebrannt war, bot sich direkt vor der Halle ein Blick auf verkohlte Balken einerseits, und einer urwaldartig bewachsenen Grundstückbrache andererseits. Für Getränke vor Ort hatte das Bistro Guglhupf gesorgt, sodaß man nach der Vorstellung noch gesellig die Nacht genoß.

11.Juni, Wickie und die starken Männer"- Lesung und Kreativangebot

Während draußen des Regenwetter in der Dotzheimerstraße prasselte, versammelten sich etliche Wickie-Fans in der KindeKunstGalerie. Zuerst gab es eine Lesung über die Geschichte, wie Wickie und sein Vater einen Wettstreit im Steine schleppen gemacht haben. Dann ging es kreativ ans Werk mit Ton oder an der Staffelei.

 

13. Juni, Kindertheater interkulturell: QuietschfideleStadtmaus und Landmaus in der Mattäuskirchengemeinde

Der Gemeindeesaal in der Mattäuskirchengemeinde (Daimlerstraße) war fast restlos ausverkauft. Von dem Angebot Tickets zum Sonderpeis für Kitas und Grundschulen zubestellen hatten drei Organisationen Gebrauch gemacht. Und selbst der kircheneigene Seniorenkreis schloß sich neugierig dem Puppenspielangebot an. Was man fast eine Stunde auf der Bühne zu sehen kam, war allerdings auch ein tolles Stück, und eine pfiffige Inszenierung. Nicht nur, dass die bekannte Mäusegeschichte mit Rennrollschuhen, modernem Straßenverkehr in wechselnden Dekorationen zu sehen war. Marianne Schoppan, die eigens aus Kassel angereist war, führte das Stück zweisprachige auf- in Deutsch und Türkisch. Etliche Ärmchen flogen hoch in die Luft, als die Puppenspielerin anfangs auf Türkisch fragte, wer hier denn Türkisch verstehen würde. Und die anderen Kinder bekamen immer mal wieder in den witzigen Dialogen der zwei Mäuse einzelne Dinge in beiden Sprachen erklärt. Mit putzig wackelnden Mäuseschwänzen, vielen Geräuschen und witzigen Requisiten fesselte die Geschichte von zwei in ganz unterschiedlichen Welten lebenden Mäusewesen.

22. Juni, Bistro Gugelhupf

„Carla Henius“-  Eine Vortragsreihe über die Namensgeberinnen  des Künstler(innen)viertels

Referent: Prof. Ernst-August Klötzke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst FFM)

Wie gewohnt war auch der fünfte Vortrag zu den Namensgeberinnen im "Künster(innen)viertel", das zwischen dem Europaviertel und dem Hollerborn an der Dotzheimerstraße liegt, bestens besucht trotz Fußball-EM. Ortsbeiratsmitglied Dr. Helmut Arnold konnte vor vollem Haus Professor Ernst-August Klötzke aus Frankfurt begrüßen, der diesmal die Namensgeberin der "Carla-Henius-Straße" vorstellte. Die 1919 in Mannheim geboren Mezzosopranistin war eine der großen Wegbereiterinnen der modernen Musik in Deutschland. Künstler wie Schönberg, Nono, Stockhausen oder Schnebel komponierten nach dem zweiten Weltkrieg eigens für die umtriebige Agentin in Sachen Experiment. Klötzke berichtete, wie zu seiner Studienzeit an der Essener Hochschule für Musik immer von der "Grand Dame" Henius gesprochen wurde, die er sich als wagnerianische Brünhilden-Figur vorgestellt habe. Als er in den neunziger Jahren die damalige Leiterin der Musik-Theater-Werkstatt am Wiesbadener Staatstheater kennenlernte, erwies sich Henius zwar durchaus als resolut und willenstark, aber mit weiblichem Charme verwoben. Dem mußte einmal offenbar auch der Musiktheoretiker Theodor Adorno erlegen sein, denn neben einem Foto, auf dem der gestrenge Philosoph Carla anlächelt, fand sich im Nachlaß der Musikförderin auch ein Buch mit einer rätselhaften Widmung von "Teddy". Für Wiesbaden bedeutete die Schaffenszeit der Henius, dass die Landeshauptstadt für etliche Jahre einer der weltweiten Foren für Gegenwartsmusik wurde. In Ernst-August Klötzke fand sich nach dem Weggang der Henius ein würdiger Nachfolger, für die Musik-Theater-Werkstatt, der auch als Hauskomponist und Schauspielmusikchef aktiv war. Das ambitionierte Projekt des Komponistenforums wurde am Dreispartenhaus mit seinen diversen Spielstätten und Festivals schlußendlich nicht mehr weiter geführt. Mit der Carla-Henius-Straße bleibt aber eine Spur erhalten, die vom kreativen Engagement für moderne Musik in Wiesbaden zeugt.

 23.Juni, Rheingauviertel in Bewegung

Bei angenehmen Temperaturen eröffnete am Samstagmittag der Flohmarkt und das Sommerfest des Karnevalvereins Rheingauviertel (KCR) auf dem Wallufer Platz. Viele Anwohner hatten Stände mit Schnäppchenartikel aufgebaut. Im Zelt des KCR konnte man sich an selbst gebackenem Kuchen und rustikalen Schmankerln laben. Mehr als fünfzig Personen beteiligten sich ab 14 Uhr an der Führung durch das Viertel mit dem ehrenamtlichen Stadtrat Wolfgang Herber. Begrüßt von OBR-Mitglied Dr. Helmut Arnold ging die Strecke einmal quer durch das Kerngebiet. Herber, der anfangs per Handzeichen ermitteln ließ, wer wirklicher Wiesbadener ist, und wer ein "Hargeloffener", erklärte nicht nur Details zur Bebauungs- und Stilgeschichte, sondern erhellte anekdotisch und fachlich den soziologischen Hintergrund hinter den Hauswänden. Zu Beginn von wohlhabenden Pensionisten bewohnt, dann zwischen beiden Kriegen von Besatzern genutzt, in den Siebzigern von poltisch Bewegten wie dem noch heute existierenden Kollektiv Café Klatsch wieder entdeckt, entwickelt sich der Stadtteil mit seinem Bevölkerungsgemisch aus rund 160 Nationen gerade wieder zu einem für junge Menschen attraktives "In-Viertel".

 

24.6., Rheingauviertel als Kunstrevier

Alle Sitz- und Stehmöglichkeiten im Atelier Deutsch (Rüdesheimerstr. 36) waren besetzt bei der Lyrik-Performance "Miramar". Im stimmungsvollen Hinterhof versammelte sich bei Prosecco und Brezelchen ein munteres Völkchen zur Premiere dieses interdisziplinären Experiments von "spoken Poetry" und bildender Kunst. Stephan Flommersfeld inszenierte mit PC-Sounds, seemännischem Pfeifen und pointierten Requisiten eine poetische Meeresreise. Inspiriert zu dieser schillernden Aventüre mit Wimperntierchen, Riesenkraken, Steven Spielberg, Caprifischern und mythologischen Fabelwesen hatten Objekte und Monotypien von Alexandra Deutsch, die vor allem mit dem Grundstoff Papier Formwelten erstellt, die an Fauna und Flora erinnern. Zwischen Seemannsgarn und morbidem Unterwasserhorror balancierend erlebten die Anwesenden eine gute halbe Stunde sprachschöne Nautik und slapstickhafte Splatterfilme. Das gleichnamige Buch "Miramar" mit Gedichten und Illustrationen gibt es für 8€ beim Atelier Deutsch (F.: 0611 53 252 61,www.alexandra-deutsch.de))
www.stephan-flommersfeld.de

 27.Juni historisches Rheingauviertel und Gemüse-Dialog

Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz sprach lobende Worte bei der Eröffnung der Ausstellung "Das Rheingauviertel-Hollerborn im Bild", die bis zum 30.August im Stadtarchiv zu sehen ist. Die Institutsleiterin Brigitte Streich, Mitarbeiter und Ehrenamtliche hatten aus den Archiven geschöpft und mit Leihgaben von privat ergänzt ein breites Panorama des Ortsbereichbezirks, der zwischen Schiersteinerstraße bis hin zum Wellritztal liegt, inszeniert. Künstlerisch wertvolle Architekturzeichnen dokumentieren die Formanvielfalt des verspielten Gründerzeitstils, der rund um die Ringkirche vorherrscht. Die Vergangenheit des Europaviertels als Kaserne, Flughafen (!) und Armycamp ist vor allem mit zeittypischen Aufnahmen aus der Preussenzeit bebildert. Luftaufnahmen zeigen die gewaltigen Entwicklungen des Güterbahnhofs West in das jetzige familienfreundliche Künstlerinnenviertel. Details wie die Firmengeschichte von Holz Blum, der Uhrenfabrik Wagner, Schnappschüsse aus der Gründungszeit der Kleinfeldchenbades, Privataufnahmen zum in der Apo-Zeit gegründeten Café Klatsch und ein umfangreiches Fotoalbum zum Wiesbadener Turnerbund, dessen Sporthalle mit der neuen Feuerwache zu den Großprojekten des Ortsteiles gehört, entwerfen das Bild eines ständig in Bewegung befindlichen Quartiers.

In der "Esswerkstatt" in der Niederwaldstraße kamen abends am dicht besetzten Roundtable "Tomate und Kartoffel ins Gespräch". Andreas Petzold referierte mit Bildeinspielungen zuerst das Grundthema Sinn und Sinnlichkeit. Denn, so erfuhren die Gäste mit Infos zu Nase, Auge, Zunge und Fingern, schmecken beginnt im Kopf. Der süßbittere Paradeiser zählt derzeit noch vor der Kartoffel zu den Lieblingen der deutschen Küche. "Tomate mit Mozarella" wurde als "typisches Balkongericht" apostrophiert. Probeschälchen mit frisch aus Frankreich angelieferten Sorten wie "Ochsenherz" wurden scheibchenweise probiert. Eine Dreierprobe aus gefrostetem Sorbet, aromastarkem Tomatenwasser und einer Chili-Vanille-Variante zeigten einige Spielarten dieses Gemüses, das Fachleute auch dem Obst zuordnen. Petzold hatte übrigens Hollandtomaten verwandt. Die sind inzwischen ein aromatische Hightech-Produkt wie man erfuhr. Politisch wurde es dann mit der Kartoffel. Das erdige Grundnahrungsmittel, dessen biologische Wiege in den Anden liegt, und dessen Sorten ungezählt sind, hatte in Europa einen schweren Start. Wie "revolutionär" der Sattmacher beim alten Fritz oder in Frankreich war, blieb gesprächweise offen. Das Thema der aktuellen Sortenarmut beim Kartoffeleinkauf im deutschen LEH, und die Umtriebe von Multis und Politikern, die Bauern beim Saatgut  reglementieren, kochte schnell mal hoch. Auf die Probiertellerchen kamen dann aus einer in Mainz-Kastell von Bauernhof Koch erzeugten Sorte Geschmacksvarianten, die mit einer Creme, einem Stampf und gebratenen Schnitzchen belegten, dass die Knolle bei jeder Zubereitungsart einen anderen Charakter einnehmen kann. Sogar literarisch fand das Nachtschattengewächs Fans: Petzold verwies allein auf drei Autoren, die sich lyrisch über das Gemüse her gemacht hatten, und trug ironisch ein sehr martialisches preussisches Kartoffelgedicht vor.

29. Juni Sommerzeit mit Honigbienen im Wellritztal

Sehr versteckt am Ende des Wegs von der Wellritzmühle durch die Schrebergärten in Richtung Kirschenpfad liegt in einer Sackgasse und total eingewachsen das Naturschutzhaus Wellritztal. Um 16.30Uhr, kurz nach einem reichhaltigen Gewitter, versammelte sich eine muntere Kinderschar Grundschüler und einige Erwachsene hier, um sich zum Thema "Honigbiene" schlau zu machen. Obwohl pädagogisch auf Kinder ausgerichtet, hatten auch die großen Naturfreunde bei Lesung, Bilder gucken und honigsüße Waben anfassen ihren lehrhaften Spaß. Der Hit war natürlich, dass jeder einmal in ein Imkerkostüm schlupfen konnte. Zwei Bienenvölker gab es im wild verwucherten Garten zu betrachten. Wegen der schwülen Wetterlage waren die Kollegen von Biene Maja etwas aggressiv, und konnten nur mit Abstand beim Nestanflug beobachtet werden. Zum Schluß gab es natürlich auch etwas von dem zu Naschen, was die Hautflügler aus Pollen und Nektar produzieren. Jahresprogramm zu allen Themen wie Amphibien, Flora etc. des Naturschutzhauses: www.naturschutzhaus.de

 

 29.+30.6. "Papier schöpfen"- Spielerische Recyclingtechniken, Atelier Deutsch (Rüdesheimerstraße)

Fleißig mit Materialien und Wasser wurde gewerkelt beim Workshop "Papier schöpfen". Alexandra Deutsch und ihre Kursteilnehmerinnen konnten bei gutem Wetter nicht nur im kleinen Atelier, sondern auch im begrünten Innenhof kreativ zu Sache gehen. Wesentlich: Alle Arbeiten mit dieser Technik sind einmalige Unikate! www.alexandradeutsch.de

1.September, Abschluß der Kulturtage mit Kultur-Nachlese und Weinprobe (Hilde-Müller-Haus, Wallufer Platz)

Die Tickets für die Veranstaltung einer Kultur-Nachlese und einer Weinprobe im Hilde-Müller-Haus waren restlos verkauft. Eingeladen hatte der Ortsbeirat im Rheingauviertel-Hollerborn. Dr. Helmut Arnold hatte als Abschlußveranstaltung der ersten "Kulturtage", die in Kooperation mit dem Wiesbadenenr Kulturamt und dem Verein Brentanos Erben ausgerichtet wurden, eine 10er-Weinprobe organisiert. Als Vorprogramm wurde eine Powerpointpräsentation mit Fotos der Veranstaltungen gezeigt, die in den fünf Vierteln des Stadtteils vom 22.5. bis zum 30.6. stattgefunden hatten. Zudem wurden im Saal die Ergebnisse der Foto- und Zeichensafari vom 24.6. gezeigt. Kursleiterin Christa Göppert hatte unterstützt von ihren Teilnehmern eine stattliche Anzahl von Fotos und Malereien mit Motiven aus dem Rheingauviertel an den Wänden platziert. Dann hatte der Wein und Moderator Christoph Presser vom Weinbauamt Eltville das Wort. Passend zu den Straßennamen des Rheingauviertels gab es hochwertige Kreszenzen. OBR-Mitgleid Peter Riedle rezitierte zudem Mundart-Gedichte passend zum Thema. Stadtrat Wolfgang Herber trug einem witzigen Text aus dem historischen Satiremagazin "Die Wäschbitt" vor, der die schon damals grassierenden Probleme des öffentlichen Städtebaus in der Kurstadt karikierte.